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Richtig werben in facebook, twitter und Co.

Januar 11, 2012 Von: Steffi Kategorie: Aktuelles, Marketing Kommentare deaktiviert

Dies ist ein Blog über Bienen, Honig und die Imkerei und deren Produkte, die ich eigentlich im shop verkaufe. Doch zuerst möchte ich einige Gedanken mitteilen, warum es jetzt auch einen Blog gibt und eine Person vorstellen, die mich zu angeregt hat.

Wenn man sich und seine Produkte über bekannte Plattformen wie Facebook, YouTube und Twitter vermarkten möchte, muss man überlegt vorgehen und plumpe Werbesprüche am Besten auslassen. Schon im Netzwerk twitter fällt auf, dass das Denkverhalten in Bezug auf Marketing im Web 2.0 noch immer in den Kinderschuhen steckt. Es macht den Eindruck, als würden noch weit über 90 Prozent der Leute, die eine geschäftliche Absicht in ihren Twitteraktivitäten verfolgen, dem Motto „viel (Werbung) hilft viel“ glauben schenken. Da werden die Kanäle nur so mit Werbesprüchen zu Sonderangeboten überschwemmt. Der Gedanke des „sozialen Netzwerks“ rückt dabei in den Hintergrund.

Dass diese Web 2.0-Plattformen jedoch hauptsächlich von Leuten genutzt werden, die Gleichgesinnte und Interessenverwandte suchen, wird scheinbar ignoriert. Viel wichtiger wäre es, wenn ein Umdenken der „Geschäftsleute“ stattfinden würde, hin zu einer Kommunikation auf der gleichen Stufe. Denn genau das ermöglichen diese sozialen Netzwerke. Jede Meinung eines noch so kleinen Interessenten ist hier wichtig. Es gilt diese Meinungen aufzugreifen und die Interessenten mit Wissen und Transparenz zu versorgen.

Ich arbeite gerade einen Kurs zum Thema „Vermarktung im Web 2.0“ durch. Dieser Kurs wurde von dem gerade mal 20 Jährigen Mario Schneider erstellt. Man merkt gleich, dass Jugendliche einen ganz anderen Bezug zu dieser Materie haben. Mario Schneider stellte in einem seiner Videokurse die Werbephilosophie des Web 2.0 vor. Diese besteht aus drei Regeln. Die erste davon möchte ich Ihnen heute wiedergeben.

Sie lautet „immer indirekt werben“.

Natürlich wollen wir durch das Web 2.0 Neukunden gewinnen. Das Schlimmste wäre jedoch, wenn man dieses Ziel direkt in Twitter und Facebook verfolgen würde. Diese beiden Plattformen sind nämlich ausschließlich dazu da, um eine auf Vertrauen basierende Beziehung zum Interessenten herzustellen und diese zu pflegen. Die Neugierde aus dieser Beziehung heraus sorgt schon allein für den Besuch auf den Seiten.
Wenn also eine Werbeaktion, beispielsweise für ein Sondergebot, ins Haus stünde, wäre der größte Fehler, die Leute direkt auf dieses Angebot in den sozialen Netzwerken aufmerksam zu machen. Viel wirkungsvoller ist es, die Leute in ein Blog zu leiten. Das hat folgende Gründe:

  • Zum einen kann man gar nicht so schnell schauen, wie Interessenten einen Anbieter als Spammer deklarieren, wenn man in Facebook und Co. auf ein direktes Angebot weiterleitet. Diese plumpe Werbemethode bringt die User meist schnell dazu, auf das „Kreuzchen“ oder „Block“ zu klicken. Je mehr Sie also direkt werben, desto eher fallen Sie aus dem Fokus Ihrer Interessenten heraus – Ihre Stimme in den Web 2.0-Portalen würde immer kleiner werden. Diese sind nämlich nicht in Facebook auf der Suche nach Sonderangeboten (!), sondern nach Menschen, die auf derselben Wellenlänge stehen, die interessant sind und echten Mehrwert für das Leben bringen.
  • Zum anderen fehlt einem in Twitter der benötigte Freiraum, um ein Angebot ins richtige Licht zu rücken. 140 Zeichen können einem eine richtige Werbebotschaft gar nicht ermöglichen. Wenn Sie die Leute jedoch erst einmal auf Ihren Blog leiten, dort hochwertige kostenlose Informationen liefern, den Platz nutzen, um Neugierde zu erzeugen und dann des Angebot als Lösung für ein konkretes Problem platzieren, werden Ihre Interessenten froh sein, ihrem Link gefolgt zu sein. Sie gelten also nicht als Spammer in den sozialen Netzwerken, da ein Blogartikel nicht als Werbung angesehen wird und doch erreichen Sie Ihr Ziel des Verkaufs. Auf diese Art wird Ihnen auch weiterhin zugehört und die sozialen Netzwerke werden nicht zu einer Sackgasse Ihrer Werbebotschaft.
  • Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit in Ihrem Blogartikel erst etwas zu geben. Das können beispielsweise Hintergrundinformationen zu einem Produkt sein oder weiterführende Tipps von Ihnen als Experte. Das zum einen dazu bei,  dass Sie das Vertrauen zu Ihnen als Experten stärken, aber auch, dass die Leute plötzlich einen ganz anderen Bezug zu Ihrem Angebot bekommen und so viel eher zu einem Kauf geneigt sind. Nutzen Sie also Ihren Blog, um erst zu geben und dann von ganz allein zu nehmen.

Diese erste Regel ist nur ein Auszug aus einem Video von Mario Schneider gewesen. Sollte Sie dieser Artikel inspiriert haben, mehr über die Möglichkeiten im Web 2.0 wissen zu wollen, dann kann ich Ihnen ein kostenloses Video empfehlen.
Viele Grüsse, Steffi Kulessa
Hier gehts zum VIDEO …

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