Die deutsche Honigverordnung von 1976 liefert eine treffende, lebensmittelrechtliche Definition für das geschätzte süße Nahrungsmittel: „Flüssiges, dickflüssiges oder kristallines Lebensmittel, das von Bienen erzeugt wird, indem sie Blütennektar, andere Sekrete von lebenden Pflanzenteilen oder auf lebenden Pflanzen befindliche Sekrete von Insekten aufnehmen, durch körpereigene Sekrete bereichern und verändern, in Waben speichern und dort reifen lassen.“ Diese Begriffsbestimmung zeigt den Weg der Entstehung von Honig – vom Phoemsaft (Nektar und Honigtau) – bis zum schleuderreifen Endprodukt.
Die Hauptbestandteile des Honigs sind Zucker (ca. 80%) und Wasser (zwischen 15 und 18%). Daneben besteht Honig auch aus folgenden Inhaltsstoffen (2%): Mineralstoffen, wie Kalium, Natrium, Phosphor, Spurenelemente, wie Eisen, Chrom, Bor, Mangan, Kupfer, Chlor organische Säuren, wie Ameisensäure, Milchsäure, Oxalsäure, Zitronensäure, Aminosäuren, etc. Stickstoffverbindungen Enzymen Aromastoffen Vitaminen – B1, B2, B6, C (in geringen Mengen) Fremdstoffen. Diese Bestandteile sind jedoch in vielen anderen Nahrungsmitteln ebenso enthalten.
Was also ist der Unterschied zum Zucker und damit das Besondere am Honig?
Der Rohr- und Rübenzucker besteht hauptsächlich aus Zweifachzucker (Saccharose), der sich aus Glucose und Fructose zusammensetzt. Im Honig sind zwar noch geringe Bestandteile des Zweifachzuckers (Saccharose) enthalten, jedoch herrschen die Einfachzucker Traubenzucker (Gluccose) und Fruchtzucker (Fructose) vor. Nachdem die Bienen das Sammelgut, das aus Einfach-, Zweifach- und Mehrfachzuckern besteht, eingedickt und mit Enzymen angereichert haben, werden diese Mehrfachzucker in ihre Bestandteile zerlegt. Entsprechend der jahreszeitlichen Tracht ist dann die Honigsorte von einem unterschiedlichen Gluccose-Verhältnis bestimmt. Je höher der Anteil des Traubenzuckes, desto schneller kristallisert der Honig aus. Beispielsweise haben Rapshonig und Löwenzahhonig einen hohen Traubenzuckergehalt, während bei den Honigtauhonigen die Fructose überwiegt. Mit der vielfältigen Zusammensetzung wird der besondere Wert des Honigs begründet. Honig ist deshalb mehr als Zucker.
Wie wirkt sich Honig auf den Organismus aus?
Frucht- und Traubenzucker sind Einfachzucker, die der Körper sofort verwenden kann. Diese Einfachzucker können ohne Belastung der Verdauungsorgane unmittelbar in die Blutbahn eingehen. Deshalb ist Honig ein hervorragendes Nahrungsmittel, wenn kurzfristig besondere Energieleistungen erbracht werden müssen. Die Enzyme im Honig fördern die Verdauung. Auch die sonstigen Inhaltsstoffe des Honigs dienen der Unterstützung der Gesundheit. So fördern die Mineralstoffe den Aufbau der Knochen und Zähne und dienen der Stabilisierung der Nerven. Der Gehalt an Eisen, Mangan und Chlor ist für die Blutbildung von Bedeutung. Auch als Heilmittel ist Honig von Bedeutung. Für Kranke sind mit Honig bereitete Speisen ein geeignetes Stärkungsmittel. Sie werden besonders bei Erkältungskrankheiten und Darmkatarrh empfohlen. Aber auch andere Produkte aus dem Bienenstock, wie beispielsweise der Königinnenfuttersaft (Gelee´royale) oder Propolis - gewinnen im Rahmen der Behandlung von Krankheiten immer mehr an Bedeutung.
Süsses Grün. Ein völlig neues Produkt. Eine Sensation in Geschmack und Wirkung. Denn Brennnesselsamen und Honig sind sehr ungewöhnlich in Ihrer Kombination und beeindruckend in ihren Eigenschaften. Die Kraft des Brennnesselsamens wird durch die positiven Wirkungen des Honigs noch gesteigert. Kraft pur.
Zutaten: Bio-Brennnesselsamen, deutscher Bioland-Wildblütenhonig