Der Manukastrauch (Leptosperum scoparium), ein entfernter Verwandter des australischen Teebaums, hat seine Heimat in den entlegenen, bergigen Regionen Neuseelands. Für die Ureinwohner Neuseelands, die Maori, hat Manuka traditionell eine besondere Bedeutung. Die große Widerstandskraft von Manuka, seine Fähigkeit, auch unter schwierigsten Bedingungen zu überleben, findet sich in Teilen dieser außergewöhnlichen Pflanze wieder. So nutzten die Maori zum Beispiel die Blätter zur Desinfektion und zur Unterstützung der Heilung von Wunden und Entzündungen. Ein Aufguss aus der Rinde oder der Blätter diente der innerlichen Anwendung bei Erkältungen, Blasenentzündungen und anderen Infektionen.
Allen an der Naturheilkunde interessierten Menschen ist der gesundheitliche Wert von Honig bekannt. Doch dass der neuseeländische - aktive - Manuka unter den Honigen eine ganz besondere Rolle spielt, ist bisland noch so etwas wie ein Geheimtipp. Die in Vergessenheit geratenen gesunden Eigenschaften von Manuka Honig wurden erst in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts von neuseeländischen Milchbauern wiederentdeckt. Einige verfütterten Manuka Honig an ihre Kühe, und es stellte sich heraus, dass diese Kühe fortan eine äußerst robuste Gesundheit hatten und nicht wie alle anderen Kühe unter den sonst üblichen Krankheiten litten.
Warum ist Manuka Honig besonders?
Unabhängige wissenschaftliche Laborstudien zeigen, dass manche Manuka-Honige ungewöhnlich hohe antibakterielle Aktivität zeigen. Ein natürliches Lebensmittel mit antibiotischer Wirkung. Worauf lässt sich die besondere Wirksamkeit zurückführen?
Seit kurzem ist bekannt, dass Manuka Honig den Wirkstoff Methylglyoxal enthält, der in herkömmlichen Honigen kaum oder nur in geringer Konzentration zu finden ist. Das Team von Prof. Dr. Thomas Henle, Leiter des Instituts für Lebensmittelchemie der TU Dresden, hat in einer vergleichenden Studie hohe Konzentrationen des Wirkstoffs Methylglyoxal in bestimmten Manuka Honigen identifiziert. Seit dieser Entdeckung wissen wir, dass die besonders starke antibakterielle Aktivität des Manuka Honigs speziell auf diesen Wirkstoff zurückzuführen ist.
Wieviel Methylglyoxal findet man in anderen Honigen?
In normalen Honigen, deren antibakterielle wirkung hauptsächlich auf Wasserstoffperoxyd beruht, kommt Methylglyoxal nur in unbedeutenden Mengen vor. Zum Vergleich: reiner Manuka Honig enthält zwischen 20-800 mg/kg, während andere Honige höchstens 20 mg/kg aufweisen. Eine signifikante Aktivität ist laut Prof. Henle ab einem Gehalt von 100 mg/kg nachweisbar.
Welche Folgen haben diese Unterschiede auf die Wirksamkeit von Manuka Honigen?
Wie bei allen anderen natürlichen Produkten spielen Faktoren wie Erntezeit, Standort, Temperatur, Lagerung etc. auch eine Rolle bei der Qualität von Manuka Honig. Der entscheidene Faktor für die antibaktierielle Aktivität steigt mit mit dem Anteil an Methylglyoxal im Honig parallel an. Um die unterschiedlichen Wirkungsgrade zu unterscheiden hat die Firma Manuka Health aus Neuseeland eine eigenständige Marke etabliert MGO. Der MGO Meßwert gibt somit Auskunft über den jeweiligen Anteil an Methylglyoxal. Beispielsweise handelt es sich bei dem Ausweis MGO 400 um einen Honig mit einem Anteil von 400 mg Methylglyoxal/kg Honig.
Anwendungsspektrum
Die unterschiedlichen Stärken von Manuka Honig eröffnen ein breites Spektrm für eine Vielzahl von Anwendungen - innerlich und äußerlich. Vor allem zur Stärkung des allgemeinen Immunsystems, bei Erkältungskrankheiten - speziell Entzündungen im Hals-, Nasen- und Rachenraum, zur Unterstützung der Magen- und Verdauungsfunktionen sowie für die Haut- und Wundpflege eignet sich Manuka Honig hervorragend. Der Wirkstoff Methylglyoxal ist weitgehend hitzeunempfindlich. Anders als bei der Verwendung von herkömmlichen Honigen kann aktiver MGO Manuka Honig auch in heißen Flüssigkeiten aufgelöst werden, ohne seine antibakteriellen Eigenschaften einzubüßen. Genießen Sie also den aromatischen Manuka Honig auch ruhig in Ihrem heißen Tee!
Honig, der überwiegend aus Manuka gewonnen wird, enthält daneben aber eine Vielzahl von teilweise noch unbekannten Inhaltsstoffen, die erst in jüngerer Zeit erforscht werden konnten. An der Universität in Dresden wurden Forschungen mit Manuka Honig unseres Lieferanten Manuka Health durchgeführt, die zu erstaunlichen Ergebnissen führten. Professor Henle und sein Team setzten die Arbeit des inzwischen pensionierten Professor Molan von der Waikato-Universität in Neuseeland erfolgreich fort: Sie entdeckten den Inhaltstoff Methylglyoxal, der in Manukahonig mehrere hundert Male stärker vorkommt als in herkömmlichen Blütenhonigen. Im Gegensatz zu dem mancherorts schon erhältlichen "Medihoney" (gammabestrahlter Honig als Tubenprodukt zur Wundbehandlung) handelt es sich bei unseren Honigen um reine Naturprodukte ohne jede Manipulation, die bisher jeder Prüfung standgehalten haben. Frei von Zusatzstoffen und Rückständen von Antibiotika oder Pestiziden repräsentieren sie die Kraft der neuseeländischen Natur. Die Maori in Neuseeland schätzen diesen Honig seit Jahrhunderten wegen seiner besonderen, wohltuenden Eigenschaften.
Manuka Health produziert eine Reihe von Manuka-Honigsorten verschiedener Stärke und Wirksamkeit. Achten Sie also bitte auf die jeweiligen Qualitätsmerkmale "MGO™“ oder “UMF“.
Honig heilt Wunden - ein altes Hausmittel wurde neu erfunden
Der enzymreiche medizinische Honig wird von starken und gesunden Bienenkolonien unter kontrollierten und standardisierten Bedingungen in Glashäusern produziert. Er ist frei von Rückständen aus Pflanzenschutzmitteln und somit ein Naturprodukt mit hoher und konstanter Qualität. Seine wundheilende Wirkung beruht auf der hohen Enzym-Aktivität. Verunreinigungen durch Gen-Tech-Pollen sind ausgeschlossen. In den letzten Jahren hat die Anzahl der Menschen mit schlecht heilenden Wunden signifikant zugenommen. Krampfadern sind mittlerweile eine Volkskrankheit und führen bei etwa 1 Prozent der Bevölkerung zu schlecht heilenden, venösen Beingeschwüren. Da immer weniger neue Antibiotika entwickelt werden und die Resistenz gegen die „alten“ Antibiotika rasant zunimmt, kommt es jetzt im modernen Wundmanagement zu einer beeindruckenden Renaissance: das älteste Süßungsmittel der Welt – Bienenhonig - wird wieder verstärkt zur Wundheilung eingesetzt. Besondere Bedeutung hat medizinischer, enzymreicher Honig bei schlecht heilenden und eitrigen Wunden.
Der enzymreiche medizinische Honig wirkt antibakteriell und ist ein starkes Antioxidans. Er entzieht den Bakterien Wasser und trocknet sie dadurch aus, so dass sie absterben. Für die antiseptische und antibakterielle Wirkung ist das Bienenenzym Glukoseoxidase verantwortlich, das bei der Verdünnung des Honigs durch Wundsekrete aktiviert wird. Durch die Oxidation der Glukose im Honig entsteht Wasserstoffperoxid, genug, um Bakterien abzutöten, aber nicht so viel, dass es zur Zerstörung von Wundgewebe kommen könnte. So lange der Honig auf der Wunde präsent ist, wird kontinuierlich Wasserstoffperoxid zur Wunddesinfektion nachproduziert. Unangenehme Gerüche, wie sie bei chronischen, schlecht heilenden Wunden typisch sind, werden durch den Zuckerstoffwechsel neutralisiert. Erfahrungsgemäß gehen Entzündungserscheinungen, Schwellungen und lokale Schmerzen nach einer Wundtherapie mit medizinischem Honig zurück. Auch der Verbandswechsel gestaltet sich einfach und schmerzlos, weil der Honig als bioaktive Wundauflage die Wunde immer leicht feucht hält, und der Verband nicht auf der Wunde anklebt.
Der neuseeländische Arzt Professor P.C. Molan hat in einer Übersichtsarbeit die Ergebnisse aus 17 kontrollierten Studien mit insgesamt 1965 Patienten sowie 16 Studien mit 533 Brandwunden im Tierversuch und eine große Anzahl an Fallstudien mit konventionellen Therapiemöglichkeiten verglichen. Dabei kommt er zum Schluss, dass die Honigtherapie eine sinnvolle Ergänzung oder gar ein Ersatz für viele Therapiemittel sein kann. Medizinischer Honig wird bei folgenden Indikationen eingesetzt: Infizierte akute und chronische Wunden, Operationswunden, Brandwunden, Beingeschwüre (Ulcus cruris), Ekzeme, irritierte Haut und Hautrötungen, Windeldermatitis, Dekubitus, Akne, Katheterpflege und andere schwierige Wundheilungsprozesse. Honig ist seit 6000 Jahren als Heilmittel bekannt Seit mehr als 6000 Jahren ist bekannt, dass das älteste Süßungsmittel, der Honig, nicht nur gut schmeckt, sondern auch ein probates Heilmittel bei verschiedenen Krankheiten und Leiden (Hals- oder Rachenentzündungen, Husten, Magen- und Darmprobleme, Einschlafstörungen) und zur Körperpflege ist. Die wundheilende Wirkung von Honig ist seit Jahrtausenden bekannt. In vielen schriftlichen Überlieferungen der Antike, einschließlich heiliger Schriften der Weltreligionen, sowie der Ayurveda-Lehre aus Indien, gibt es Hinweise auf die medizinische Verwendung von Honig, vor allem in der Behandlung von infizierten und schlecht heilenden, eitrigen Wunden. Schon die Ägypter, Griechen, Römer, Chinesen und Inder haben Honig zur Behandlung von Wunden und anderen Erkrankungen verwendet. Auch Hippokrates (460-370 v. Chr.) schwor auf die Medizin der Bienen und empfahl Honig als Universalheilmittel.
Colostrum ist die erste Milch, die Kühe ihren Kälbern direkt nach der Geburt geben. Sie ist besonders nährstoffreich und enthält viele wichtige Stoffe zur Stärkung des Immunsystems. Kombiniert mit der Kraft des Manukahonigs (UMF 20+ bzw. MGO 400)!
Reguliert die Verdauung, hilft in der kindlichen Entwicklungsphase, stärkt die körpereigenen Abwehrkräfte und schmeckt zudem noch sehr gut - für Erwachsene und Kinder!
Verwöhnen Sie Ihre Hände und Fingernägel mit der intensiv feuchtigkeitsspendenden MGO 250+ Manuka Honig Hand & Nail Creme! Sie wurde entwickelt, um Fingernägel und Haut zu beruhigen, zu stärken, wiederherzustellen, zu straffen und zu reparieren. Die einzigarte Zusammensetzung dieser Creme enthält MGO 250+ Manuka Honig, der für seine wohltuenden Eigenschaften auch für die Haut bekannt ist.
Das Manukaöl setzt sich deutlich von allen anderen Teebaumölen ab. Es enthält weit mehr verschiedene Wirkstoffe in höherer Konzentration. Manukaöl gilt als das "echte“ Teebaumöl, weil es alle anderen Teebaumöle in allen medizinischen und kosmetischen Anwendungsbereichen übertrifft. Oft werden auch nur Billigöle angeboten, bei denen Manukaöl mit preiswertem Teebaumöl verschnitten wurde.
Der Geruch des Manukaöles: Gerüche haben in der Tier- und Pflanzenwelt eine ganz ausgeprägte Bedeutung. Der Manukabaum schützt sich mit seinem markanten Geruch vor Pilzen, Parasiten, Keimen und Bakterien.
Die Wirkung des Geruches des Manukaöles auf den menschlichen Organismus: Die Aromatherapie basiert darauf, dass mit Hilfe von Düften ganzheitlich auf Körper und Seele eingewirkt werden kann und somit einige Beschwerden gelindert werden können.
Die Moleküle des Manukaöles sind sehr klein und gelangen daher nach dem Auftragen oder dem Einatmen sehr schnell in den Blutkreislauf und ins Gehirn, wo sie durch bestimmte Reize unser seelisches Befinden beeinflussen. Öle wirken ähnlich wie Hormone als Botenstoffe und beeinflussen daher die Steuerung unserer Organe. Sie haben hemmende, beruhigende oder anregende Eigenschaften.
Warnhinweise zur Verwendung und Einnahme: Selbstverständlich ist die Einnahme eines so hochkonzentrierten Öles wie Manuköl nur in kleinsten Mengen und nur bei bestimmten Indikationen angeraten, evtl. sogar unter Aufsicht eines Arztes oder Heilpraktikers. Die äußerliche Anwendung ist aus unserer Sicht kein Problem, wenn man die nötige Umsicht und Sorgfalt walten lässt. Wir versichern Ihnen, dass es sich bei unserem Öl nach wie vor um 100 % naturreines, schadstofffreies und unbelastetes Manukaöl in der besten Qualität handelt, die Neuseeland zu bieten hat. Das Öl wird erfolgreich von Ärzten und Heilpraktikern angewandt und zur Herstellung von Medizinprodukten und Kosmetika verwendet.
Manuka Honig in Abmischung mit Rewarewahonig - Ihr idealer Begleiter in allen Lebenslagen. Er enthält in der Praxis ca. 50-70 mg Methylglyoxal und ist sehr gut zur Vorbeugung geeignet. Aktiver Manuka Honig mit natürlicher Kraft, besonders stark. Honig, der überwiegend aus Manuka gewonnen wird, enthält daneben aber eine Vielzahl von teilweise noch unbekannten Inhaltsstoffen, die erst in jüngerer Zeit erforscht werden konnten.
Dieser Honig wurde durch naturgemäße und artgerechte Bienenhaltung erzeugt und danach sorgsam gelagert und schonend abgefüllt, so dass die wertvollen Inhaltsstoffe des Bienenhonigs erhalten bleiben.
Activon Honig ist ein medizinischer Manuka Honig mit einem hohen antibakteriellen Wirkungsgrad, der in anderen Honigen nicht vorhanden ist.
Zudem verfügt der Activon Manuka Honig über weitere, die Wundheilung fördernde Eigenschaften:
Antibakteriell nicht peroxidaler, antimikrobieller Manukafaktor
Osmotisch Der niedrige Wassergehalt von Honig entzieht aktiv Flüssigkeit aus dem Wundbett, fördert das autolytische Debridement und hemmt das Bakterienwachstum.
Wundheilungsfördernd Honig fördert Granulation und Epithelisierung, insbesondere durch seinen Gehalt an Antioxidantien.
Minderung des Wundgeruchs Schnelle Reduktion und Eliminierung von Wundgeruch, vor allem durch die antimikrobielle Aktivität.
Activon kann bei allen Wunden eingesetzt werden, vor allem aber bei belegten, nekrotischen oder übelriechenden Wunden:
Die Kappe abdrehen und in die Wunde applizieren oder in Kombination mit Activation Tulle oder Algivon verwenden, um die Konzentration von Activon Honig auf der Wundoberfläche zu erhöhen. Die Wunde mit einem Sekundärverband, z.B. mit einem absorbierenden Schaumverband oder einem Film abdecken. Eine Tube nur für einen Patienten einsetzen - Tube und Kappe nach Verwendung wegwerfen. Nur für die äußerliche Anwendung!
Aligvon ist eine absorbierende, sterile und nicht haftenden Alginat-Wundauflage, die mit medizinischem Manuka Honig imprägniert ist.
Seine speziellen Eigenschaften sind:
Antibakteriell nicht peroxidaler, antimikrobieller Manuka-Faktor
Osmotisch Der niedrige Wassergehalt von Honig entzieht aktiv Flüssigkeit aus dem Wundbett, fördert das autolytische Debridement und hemmt das Bakterienwachstum.
Wundheilungsfördernd Honig fördert Granulation und Epithelisierung, insbesondere durch seinen Gehalt an wasserlöslichen Antioxidantien.
Minderung des Wundgeruchs Schnelle Reduktion und Eliminierung von Wundgeruch, vor allem durch die antimikrobielle Aktivität.
Anpassungsfähig Die Alginatfasern machen die Auflage auch komplizierte Wundoberflächen flexibel und anpassungsfähig.
Nicht haftend Die Alginatfasern bewahren die Feuchtigkeit nach Exsudataufnahme. Die Auflage verklebt dadurch nicht mit der Wunde.
Activation Tulle kann bei allen Wunden eingesetzt werden, vor allem aber bei belegten, nekrotischen oder übel riechenden Wunden. - Venös- und/oder arteriell bedingte Wunden - Diabetische Wunden - Dekubitus - pilzbedingte Lösionen - chirurgische Wunden mit Heilungskomplikationen - Schürfwunden - Infizierte Wunden - Wunden mit Kavitäten
Anwendung: Algivon wird - egal mit welcher Seite - direkt auf die Wundoberfläche appliziert. Die Auflagen können auch direkt nebeneinander appliziert oder auf die entsprechende Größe zurechtgeschnitten werden, wenn scharfe Scheren benutzt werden. In Abhängigkeit vom Gewebezustand im Wundbett und dem Exsudationsgrad kann der Sekundärverband Ihrer Wahl ein Film oder eine stark absorbierende Auflage sein. Bei besonders stark exsudierenden Wunden kann die Applikation eines stark absorbierenden Sekundärverbandes hilfreich sein, um das Exsudatmanagement zu optimieren.
Größe: 5 cm x 5 cm Anteil Manuka Honig: 8 g Inhalt: 5 Packungen a 5 x 5 cm 61,90 EUR
incl. 19 % UST exkl.